Psychotherapie

Was ist Psychotherapie?

Die professionelle Behandlung psychischer Störungen und psychisch bedingter körperlicher Störung nennt sich Psychotherapie. Hierbei werden psychologische Methoden angewendet, um das seelische Leiden von Patienten zu beenden oder die Symptome auf das Minimum zu reduzieren. 

Mit Nachsorge, der Begleitung von schweren k√∂rperlichen oder chronischen Erkrankungen oder der Rehabilitation werden Patienten unterst√ľtzt, um die psychischen Folgen dieser Krankheit zu bew√§ltigen.¬†

Was als psychische Krankheit oder Störung gilt, ist in international anerkannten Klassifikationssystemen festgelegt. In der Schweiz wird aktuell hauptsächlich die Internationale Klassifikation psychischer Störungen ICD-10 Kapitel V (F) verwendet.

Welche Psychotherapien bieten wir an?

  • Tiefenpsychologie
  • Verhaltenstherapie¬†
  • Systematische Therapie¬†
  • Hypnose¬†

Psychotherapie nach ICD 10 

F0: organische Störungen einschliesslich symptomatischer psychischer Störungen, z. Bsp.: 

  • Demenz¬†

F3: affektive Störungen, z. Bsp.: 

  • Depressionen
  • Zyklothymie
  • Dysthymie

Diese Störungsbilder neigen zu chronischen Verläufen und beginnen häufig mit belastenden Lebensereignissen. Die Depression zählt zu den weltweit häufigsten Erkrankungen.

F4: Neurotische Belastungsstörungen, z. Bsp.: 

  • Angstst√∂rungen, Zahnarztangst¬†
  • Zwangsst√∂rungen¬†
  • Posttraumatische Belastungsst√∂rung
  • Anpassungsst√∂rungen¬†
  • Akute Belastungsreaktion¬†

Suizidalität 

F5: Verhaltensauffälligkeiten, z. Bsp.: 

  • Essst√∂rungen (Bulimie, Anorexie)¬†
  • Schlafst√∂rungen (Bruxismus, knirschen, pressen, schnarchen)¬†

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80% aller berufstätigen Menschen haben Schlafstörungen mit verschiedener Ursache.

Symptome von Schlafmangel/ -entzug sind:

  • Fehlende Erholung durch den Schlaf
  • Herabgesetzte Aufmerksamkeit, Leistungsminderung
  • Erh√∂hte Reizbarkeit, Angst, Ruhelosigkeit
  • M√ľdigkeit au√üerhalb der Schlafzeiten, Schl√§frigkeit
  • Antriebsminderung
  • Organische St√∂rungen (Endokrines System, Herz-Kreislaufsystem, Nervensystem, Immunsystem etc.)

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F6: Persönlichkeitsstörungen, z. Bsp.: 

  • Narzisstische Pers√∂nlichkeitsst√∂rung¬†
  • Abnorme Gewohnheiten und St√∂rungen der Impulskontrolle

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Bei den Pers√∂nlichkeits- und Verhaltensst√∂rungen handelt es sich um andauernde Verhaltens- und Erlebnismuster, die tief greifend sind und deutlich von der Norm der soziokulturellen Umgebung abweichen. Diese Muster zeichnen sich durch rigide, unangepasste und meist normkontr√§re Denkund Verhaltensweisen aus. Sie betreffen die Bereiche: Wahrnehmung, Interpretation des Wahrgenommenen, Einstellungen und Vorstellungen gegen√ľber sich und anderen sowie die Emotionalit√§t, Impulskontrolle, Bed√ľrfnisbefriedigung und Gestaltung von Beziehungen. Dieses St√∂rungsprofil entwickelt sich schleichend und zeigt sich meist in der Adoleszenz bzw. fr√ľhen Erwachsenenalter und zieht sich durch alle Lebensbereiche, wie Familie, Beziehungen und Beruf. Das subjektive Gef√ľhl des Leidensdrucks entsteht h√§ufig erst mit der fortschreitenden Entwicklung der St√∂rung. Die Verhaltensmuster sind erkennbar als charakteristischer Ausdruck der Pers√∂nlichkeit und des Lebensstils. Sie zeigen sich in den Beziehungen zu anderen Menschen als stabile Muster und starre Reaktionen auf Situationen und Lebensumst√§nde. Sie umfassen diverse Pers√∂nlichkeits- und Verhaltensmuster und erzeugen als Folge pers√∂nliches Leiden und eine gest√∂rte soziale Funktionsf√§higkeit. Die Entwicklung der gest√∂rten Pers√∂nlichkeit ist nicht Folge einer organischen Erkrankung oder einer anderen psychischen St√∂rung

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Psychotherapie nach ICD 11: Schlaf- Wach- Störungen, z. Bsp.: 

  • Knirschen
  • Pressen
  • Schnarchen mit Apnoe

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